Entscheidung zum Versorgungsausgleich

Daß dieser Scheidungsantrag entgegen den Feststellungen des Oberlandesgerichts (Verfügung des Amtsgerichts vom 3 September 1985 sowie Schreiben des Amtsrichters vom 8 Juni 1989) im Jahre 1985 nicht formlos übersandt, sondern förmlich zugestellt worden sei, behauptet der Beschwerdeführer selbst nicht. Daß dieses Protokoll etwa den Parteien nicht bekannt gewesen wäre, oder daß das Oberlandesgericht den von ihm herangezogenen Teil des Protokolls akten- oder wahrheitswidrig wiedergegeben hätte, behauptet der Beschwerdeführer selbst nicht. Daß er dies versäumt hat, vermag keine Verpflichtung der Ehefrau zu begründen, ihren Scheidungsantrag aufrechtzuerhalten.
Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Davon werden jetzt die 300,- Euro, die die Frau infolge des Altersvorsorgeunterhalts bkommen hat, abgezogen.
Gegen die Entscheidung zum Versorgungsausgleich hat die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (Bf, in formeller Hinsicht bedenkenfrei, binnen eines Monats ab Zustellung des Urteils, die nach zweimaliger Korrektur der Ausfertigung schließlich am 12. gegenüber dem Berechtigten befreit, soweit er an die Witwe oder den Witwer des Verpflichteten Leistungen erbringt, welche die um die Ausgleichsrente nach Absatz 1 gekürzte Hinterbliebenenversorgung übersteigen; gegenüber der Witwe oder dem Witwer des Verpflichteten befreit, soweit er an den Berechtigten nach Maßgabe eines gegen den Verpflichteten gerichteten Vollstreckungstitels, der diesen wegen des bei dem Versorgungsträger begründeten Anrechts zur Zahlung einer Ausgleichsrente verpflichtete, oder auf Grund einer Abtretung nach § 1587i Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs Leistungen erbringt, welche die Ausgleichsrente nach Absatz 1 übersteigen.
Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Gehören auch Betriebsrenten zum Versorgungsausgleich? Grenzen für die Vertragsparteien bestehen allerdings insoweit, als die Übertragung und Begründung von Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht über den beschriebenen Umfang hinaus vorgenommen, wohl aber ausgeschlossen werden können.
Grundsätzlich wirkt sich der Ausgleichsbetrag durch eine Erhöhung oder Minderung jeder Rente des/der Ausgleichsberechtigten beziehungsweise Ausgleichsverpflichteten aus. Grundzüge hier

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Ist eine Ehegatte zunächst zeitweise mit der Erziehung mit der Kinder beschäftigt, um dann später wieder erwerbstätig zu sein, ist seine Versorgung jedenfalls deutlich niedriger, als wenn er die gesamte Zeit gearbeitet hätte.
Jeder Ehegatte hat gegen den anderen Ehegatten den Anspruch, dass dieser ihm den Stand seiner Rentenversicherung mitteilt. Jeder, der einen Scheidungsantrag stellt, muss sich mit der Problematik des Versorgungsausgleichs beschäftigen.
Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Jedoch sollte vor einer Antragstellung auf Abänderung unbedingt fachkundiger Rat eingeholt werden :
Jetzt wollen wir uns trennen.
Kann ich den Mietvertrag allein kündigen, wenn ich ausziehe? Kapitel, RdNummer Gleichzeitig hat das FamG die Scheidungsfolgesache Versorgungsausgleich zur gesonderten Entscheidung abgetrennt. Keinen Versorgungsausgleich gibt es, wenn eine Lebenspartnerschaft aufgehoben wird.


Bei einer unmittelbar anschließenden höheren Rente des/der Ausgleichsverpflichteten wird der Abschlag schon vor diesem Zeitpunkt vorgenommen, soweit dies nicht zu einer Unterschreitung der vorangegangenen Rente führt. Bei Lebensversicherungen ist zu unterscheiden:
Bei Leistungen und Anwartschaften der betrieblichen Altersversorgung ergibt sich die für das Ende der Ehezeit zu berechnende fiktive Betriebsrente aus der jeweiligen Versorgungsregelung. Bei Renten und Anwartschaften aus privaten Versicherungsverträgen kommt es darauf an, ob den Leistungen ein Deckungskapital zugrunde liegt oder nicht. Bei sonstigen Renten und Anwartschaften, insbesondere der berufsständischen Versorgungseinrichtungen, gilt das bereits Ausgeführte entsprechend. Beim öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich werden dem ausgleichsberechtigten Ehegatten entweder die zusätzlichen Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung gutgeschrieben (Regelfall) oder es findet eine Teilung unmittelbar beim Versorgungsträger statt (in der Regel nur bei berufständischen Versorgungen und privaten Rentenversicherungen). Beim schuldrechtlichen Versorgungsausgleich erhält der Partner mit dem niederigen Saldo einen Anspruch gegen den anderen auf monatliche Auszahlung des hälftigen Differenzbetrages, der aber erst geltend gemacht werden kann, wenn eine Rente bezogen wird und der ausgleichsberechtigte Ehegatte Rentner ist, das 65. Beim schuldrechtlichen Versorgungsausgleich hat der ausgleichsberechtigte Ehegatte – ähnlich wie beim Unterhalt – einen direkten Anspruch gegenüber dem Ausgleichspflichtigen.
Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Beispiel:
Beispiel:
Ausgleichsbetrag festgesetzt zum 01 10 2002 200,00 EUR Allgemeine Bezügeerhöhung für Versorgungsempfänger zum 01 07 2003 um ca. Bemessungsfaktor der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und verminderter Höchstruhegehaltssatz sind für Berechnung des Versorgungsausgleiches maßgeblich Nachdem die Absenkung des Ruhegehalts in Kraft getreten ist, ist für die Berechnung des Versorgungsausgleichs neben dem verminderten Höchstruhegehaltssatz von 71,75 % auch der Bemessungsfaktor von 1,79375 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge für jedes Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit maßgeblich. Berücksichtigt werden hierbei alle zu dieser Zeit anrechenbaren rentenrechtlichen Zeiten, das heißt Beitragszeiten, darunter auch Kindererziehungszeiten und Zeiten der nicht erwerbsmäßigen Pflege eines Pflegeberechtigten nach dem Pflegeversicherungsgesetz sowie Berücksichtigungszeiten, Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten und eine bisher schon angerechnete Zurechnungszeit bis zum Ende der Ehezeit. Besteht bereits ein Rentenanspruch, so ist der aktuelle Rentenwert zu nehmen, der der laufenden Rente zugrunde liegt. Bezieht der Verpflichtete Rente, so tritt die oben geschilderte Rentenkürzung bei ihm solange nicht ein, bis auch der Berechtigte tatsächlich Rente erhält ( Rentnerprivileg ). Billigkeitserwägungen beim Versorgungsausgleich Der Anspruch auf Versorgungsausgleich besteht nicht, wenn er grob unbillig wäre.



Antrag auf Versorgungsausgleich

Die Zahlung der schuldrechtlichen Ausgleichsrente sollte in aller Regel durch einen entsprechenden Antrag beim Familiengericht verlangt werden. Die Zahlung muß beim Familiengericht beantragt werden. DieFrau geht noch arbeiten und verdient monatlich durchschnittlich 900,- Euro netto. Versorgungsausgleich - Dies entschied das Pfälzische Oberlandesgericht und wies damit den Antrag einer Frau auf Versorgungsausgleich ab. Dies geht leider nicht ohne ein recht umfangreiches Formular.
Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Diese Ansprüche unterfallen ausnahmslos dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich. Diese Ansprüche werden seit Inkrafttreten des Versorgungsausgleichs in der Regel von den Familiengerichten öffentlich-rechtlich ausgeglichen. Diese Anwartschaften und Aussichten werden mit ihren in DM ausgedrückten Werten einander gegenübergestellt. Diese Auskünfte werden den Eheleuten zugesandt, damit diese sie prüfen und ggf. Diese Broschüre soll aufzeigen, welche Versorgungsleistungen nachehezeitlich zusätzlich geltend gemacht werden können.
Im Alter bekommt die Frau eine Rente von 1000,- Euro. Versorgungsausgleich - Im Erbfall kann es steuerlich umfassende Forderungen geben, denn ein Lebenspartner hat nur einen Erbschaftsteuerfreibetrag von 5 200 Euro. Versorgungsausgleich - Im Falle von Ansprüchen auf Zahlung einer Betriebsrente kann es sein, dass zum Zeitpunkt der Ehescheidung noch nicht feststeht, ob der Ehegatte diese auch tatsächlich einmal erhalten wird.
Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich im Ehevertrag ausschließen? Im Gegensatz zur Hausratsauseinandersetzung ist der Versorgungsausgleich von Amts wegen durchzuführen. Im Grundsatz genauso ist zu verfahren, wenn jemand zusätzlich zur Altersrente noch Erwerbseinkünfte erzielt. Im obigem Fall wird die (spätere) Rente der Frau um den Ausgleichsanspruch erhöht (Zuschlag oder Bonus), die (spätere) Rente des Mannes entsprechend gemindert (Abschlag oder Malus).
Das bedeutet:
Das Ergebnis ist die Monatsrente des/der Ausgleichsberechtigten/Ausgleichsverpflichteten.
Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Das Splitting Die Übertragung von Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung zu Lasten des/der Ausgleichsverpflichteten, dessen/deren in der Ehezeit erworbene dynamische Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung die dynamischen Anwartschaften der/des Ausgleichsberechtigten der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beamtenversorgung übersteigen, stellt die wichtigste Form des Wertausgleichs dar. Das Verfahren endet mit dem Tod des antragstellenden Ehegatten, wenn nicht ein Antragsberechtigter binnen drei Monaten gegenüber dem Familiengericht erklärt, das Verfahren fortsetzen zu wollen. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Versorgungsausgleich ausgeschlossen werden soll, obwohl der Mann lange Jahre hindurch erwerbstätig war, während die Frau Kinder großgezogen und darum keine Rentenanwartschaften gebildet hat.
Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich dazu beispielhaft:
dazu beispielhaft:
Dazu zählen vor allem Beschädigtenrenten nach dem Bundesversorgungsgesetz, Verletztenrenten aus der gesetzlichen Unfallversicherung, die Landabgaberente nach dem Gesetz über die Altershilfe für Landwirte sowie Leistungen der Kindererziehung an Mütter der Geburtsjahrgänge vor 1921. Dazu zählen:
Renten oder Rentenanwartschaften aus den gesetzlichen Rentenversicherungen, gleichgültig, ob sie auf Pflicht- oder freiwilligen Beiträgen oder auf Beiträgen zur Höherversicherung beruhen; Ruhegehälter oder Versorgungsanwartschaffen für Beamte und sonstige Personen, die in einem Dienstverhältnis mit Anspruch auf Versorgung nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen stehen; Leistungen und Anwartschaften der betrieblichen Altersversorgung einschließlich der öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgungseinrichtungen und der berufsständischen Versorgungswerke sowie Altersgeld beziehungsweise Anwartschaffen auf Altersgeld nach dem Gesetz über die Altershilfe für Landwirte; Renten oder Rentenanwartschaften aufgrund eines privaten Versicherungsvertrages (nicht Kapitalversicherungen), der zur Versorgung des Versicherten eingegangen worden ist; Renten oder -anwartschaffen im Ausland, soweit sie Versorgungszwecken dienen.
Der Ehemann (hier:
Der In-sich-Ausgleich Im Hinblick auf die unterschiedliche Dynamik kann ein sofortiger Versorgungsausgleich nur dann erfolgen, wenn ein In-sich-Ausgleich angleichungsdynamischer Anrechte (Ost) möglich ist. Der Kürzungsbetrag erhöht oder vermindert sich nach dem Eintritt in den Ruhestand in dem Verhältnis, in dem sich das Ruhegehalt aufgrund allgemeiner Bezügeanpassung erhöht oder vermindert. Der Mann hatte innerhalb der zehn Jahre andauernden Ehe lediglich knapp zweieinhalb Jahre gearbeitet. Der monatliche Betrag an Vollrente wegen Alters, der sich daraus errechnet, ist für die weiteren Berechnungen maßgebend. Der Monatsbetrag der auf die Ehezeit entfallenden Rentenanwartschaft ergibt sich dann, indem die auf die Ehezeit entfallenden Entgeltpunkte mit dem Rentenartfaktor 1,0 und mit dem aktuellen Rentenwert, der zum Ende der Ehezeit gilt, vervielfältigt werden. Der oder die Ausgleichspflichtige wird sich der Kürzung der Altersversorgung, der oder die Ausgleichsberechtigte hingegen der durch den Versorgungsausgleich entstandenen Zusatzversorgung bewusst. Der öffentlichrechtlich durchzuführende Versorgungsausgleich unterfällt als Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit dem nach Maßgabe der §§ 53 b, 12 FGG und, gegebenenfalls auch, des § 11 Absatz 2 VAHRG zu beachtenden Amtsermittlungsgrundsatz. Der Rentenversicherungsträger seinerseits erhält alle finanziellen Aufwendungen für Leistungen vom Versorgungsträger erstattet. Der Richter wird in der Regel zustimmen, wenn daraus keinerlei Benachteiligungen resultieren. Der Scheidungsprozess verteuert sich also erheblich, wenn erst während des Scheidungsverfahrens der Versorgungsausgleich ausgeschlossen wird.
Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich im Ehevertrag ausschließen? Der Schock war groß, als sie das erfuhr.
 
Monatseinkommen bei Rentenbeginn :
Lebensjahr vollendet haben beziehungsweise bei einem der geschiedenen Ehegatten muß ein Versorgungsfall eingetreten sein. Lebensjahres des ausgleichsberechtigten Ehegatten ein, wenn dieser einen Rentenanspruch erlangt. Leistungen mit Entschädigungscharakter (zum Beispiel eine Unfallrente) fallen nicht unter den Versorgungsausgleich. Man braucht also nicht extra einen Antrag zu stellen. Man rechnet dann wie folgt:
Manche Richter sind großzgiger, manche strenger. Maßgebender Wert ist der Teil der Versorgung, der dem Verhältnis der in die Ehezeit fallenden ruhegehaltfähigen Dienstzeit zu der Gesamtzeit entspricht. Maßgebender Wert der Versorgung ist der Teil der Altersentschädigung, der dem Verhältnis der in die Ehezeit fallenden Mandatszeit zur Gesamtzeit entspricht.

Auskunftspflicht Versorgungsausgleich - Monatseinkommen bei Rentenbeginn

Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Kommt der Ehegatte dieser Auskunftspflicht nicht nach, so hat der andere Ehegatte das Recht, von der gesetzlichen Rentenversicherung des Ehepartners (BfA oder LVAuskunft zu bekommen. Konkret lehnt er die gesetzliche Neuregelung materieller Fragen wie Unterhaltspflichten, Versorgungsausgleich und Hinterbliebenenrente ab. Kurz gesagt muss derjenige Ehegatte, der während der Ehe eine höhere Anwartschaft erworben hat, die Hälfte der Differenz an den anderen Ehegatten abgeben.
Lebensjahr berufstätig bleibt. Lebensjahr in den Ruhestand getreten, so daß es zu folgender Neuberechnung kommt:
>> Der Ehegatte mit den werthöheren ehezeitlichen Versorgungsansprüchen ist ausgleichspflichtig. achehezeitlicher Unterhalt, Zugewinnausgleich und Hausratverteilung. Neue Entwicklungen im Bereich der Alterssicherung machen es notwendig, dass der Versorgungsausgleich in seiner Struktur reformiert und neu ausgerichtet wird.
Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich im Ehevertrag ausschließen? Nicht angleichungsdynamische Anrechte sind Anrechte (West). Nicht einbezogen werden lediglich Rechte und Anwartschaften, die weder mit Hilfe des Vermögens noch durch Arbeit der Ehegatten begründet oder aufrechterhalten worden sind. Noch verfallbare Aussichten auf eine betriebliche Altersversorgung werden später ausgeglichen. November 1939) hatten am 18 Juli 1963 geheiratet. November 1982 zugrunde gelegt hatte, den Versorgungsausgleich durch Beschluß vom 21 September 1993 dahin gehend geregelt, daß es vom Versicherungskonto des Ehemannes bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA; weitere Beteiligte zu 1) Rentenanwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von monatlich 322,73 DM, bezogen auf den 30. November 1982, auf das Versicherungskonto der Ehefrau bei der BfA übertragen hat. November 1984 aus dem ersten Scheidungsverfahren nicht vollständig mitgeteilt. November 2002 erfolgte, Beschwerde eingelegt ( 89 UA-Vund zur Begründung ausgeführt, die Entscheidung des Amtsgerichts beruhe wegen der falsch übermittelten Ehezeit auf unrichtigen und deshalb der Korrektur bedürftigen Auskünften zum Versorgungsausgleich. persönliche Entgeltpunkte x aktuellem Rentenwert x Rentenartfaktor = monatliche Rente persönliche Entgeltpunkte = Entgeltpunkte +/- Abschlag Besteht im Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung des Familiengerichts weder für den/die Ausgleichsberechtigte(n) noch für den/die Ausgleichsverpflichtete(n) ein Anspruch auf Rente, so werden die aufgezeigten Wirkungen des Splittings erst im späteren Leistungsfall durch Gewährung eines Zuschlags oder Abschlags an Entgeltpunkten deutlich. Praktisch bedeutet dies, wenn beide das Rentenalter erreicht haben, wird die Ehefrau (gemessen an dem heutigen Rentenniveau) 475,- € mehr Rente, ihr geschiedener Ehemann dagegen 475,- € weniger Rente erhalten.
Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Quasi mit der Eheschließung hatte sie ihren Beruf aufgegeben, sich um die beiden Söhne gekümmert und ihrem Mann den Rücken für seine Karriere freigehalten.
Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Rein technisch gesehen unterstellt man dabei eine Beitragszahlung des Versorgungsträgers für den/die Ausgleichsberechtigte(n). Renten oder -anwartschaften aus privaten Versicherungsverträgen Wurden nun Zeiten zur gesetzlichen Rentenversicherung zurückgelegt, fordert das Gericht den Rentenversicherungsträger auf, eine Rentenauskunft über die Höhe der während der Ehezeit ervorbenen Rentenansprüche zu erstellen. Renten oder Rentenanwartschaften aus einem privaten Versicherungsvertrag, der zur Versorgung im Alter oder bei Invalidität dient (zum Beispiel Lebensversicherung auf Rentenbasis). Renten und unverfallbare Anrechte auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere auch der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL) .
Verbleibt danach ein unverfallbares Anrecht, zum Beispiel aus betrieblicher Altersversorgung gegen einen privaten Versorgungsträger, kann das Familiengericht im Wege des sogenannten Super-Splittings beziehungsweise Super-Ouasi-Splittings andere während oder vor der Ehezeit erworbene Anrechte des/der Ausgleichsverpflichteten zum Ausgleich heranziehen. Verfahrenswidrig zustande gekommen sind beispielsweise Feststellungen, die unter Verstoß gegen das rechtliche Gehör, den Grundsatz der Parteiöffentlichkeit oder unter Mißachtung eines Zeugnisverweigerungsrechtes nach § 384 Nummer 1 ZPO getroffen wurden. Verschiedenartige Anrechte