Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich
im Ehevertrag ausschließen? Verstirbt der/die Berechtigte, bevor er/sie
aus dem Bonus Leistungen erhalten hat, so wird die Rente des/der Ausgleichspflichtigen
nicht um den Malus gekürzt. Verträge, die eine einmalige Kapitalzahlung
vorsehen oder bei denen der Versicherte ein Wahlrecht zwischen Rente und
Kapitalzahlung hat, fallen nicht unter den Versorgungsausgleich, sondern
sind im Zugewinnausgleich zu berücksichtigen (siehe das dortige Kapitel).
Vielmehr werden auch solche Abweichungen erfaßt, die sich aus der
nachträglichen Korrektur früherer Rechen- oder Rechtsanwendungsfehler
ergeben ( Totalrevision). Wer entscheidet über den Versorgungsausgleich?
Werden die Leistungen nicht aus einem Deckungskapital gewährt, so
ist entsprechend der jeweiligen vertraglichen Regelung die Ermittlung
einer Rentenanwartschaft am Ende der Ehezeit erforderlich. Werden durch
die Abänderung einem Ehegatten zum Ausgleich eines Anrechts Anrechte
übertragen oder für ihn begründet, so müssen sich
der Ehegatte oder seine Hinterbliebenen Leistungen, die der Ehegatte wegen
dieses Anrechts gemäß § 3a erhalten hat, anrechnen lassen.
Wichtig ist, daß eine Abänderung der Entscheidung des Familiengerichts
zuungunsten des/der bisherigen Ausgleichsberechtigten bei diesem/dieser
nicht zum Verlust einer bereits erfüllten Wartezeit führen kann.
Wie viel das genau ausmacht, muss ein Experte oder ein Anwalt neu berechnen.
|
|
Wurde der Verpflichtete nach
Durchführung des Versorgungsausgleichs vor dem 1 Januar 1992 nachversichert,
so sind insoweit dem Rentenversicherungsträger die sich aus Absatz
1 und 2 ergebenden Erhöhungen vom Dienstherrn zu erstatten; §
290 Satz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend. Wurde
durch eine rechtskräftige familiengerichtliche Entscheidung gemäß
§ 1587b III Satz 1 BGB ein Versorgungsausgleich durch Beitragsentrichtung
angeordnet, dann steht die Verfassungswidrigkeit dieser Vorschrift einer
Neufestsetzung des zu zahlenden Betrages gemäß § 53e III
FGG entgegen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zum Zweck der Altersvorsorge
haben die Eheleute meistens entweder Rentenversicherungsbeiträge und/oder
Beiträge zu einer betrieblichen Rentenkasse eingezahlt. Zur gemeinsamen
Lebensplanung einer Ehe gehört die Sicherung einer Altersversorgung
der Ehegatten. Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Zusammen mit dem Scheidungsverfahren wird zwischen den Eheleuten durch das Familiengericht ein Versorgungsausgleich durchgeführt. Zutreffend ist das Oberlandesgericht von einem Ehezeitende am 31 Dezember 1989 ausgegangen. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Zwar sind zwischenzeitlich in der Beschwerdeinstanz die Auskünfte der BfA für beide Ehegatten der tatsächlich maßgeblichen Ehezeit angepasst worden ( 93, 116 UA-V, sodass an sich, falls die wechselseitigen Anrechte der Parteien damit vollständig erfasst wären, über den öffentlichrechtlichen Versorgungsausgleich endgültig in zweiter Instanz hätte entschieden werden können. Zwei wichtige Normen zum Versorgungsausgleich und seiner Regelbarkeit § 1408 BGB Ehevertrag, Vertragsfreiheit Die Ehegatten können ihre güterrechtlichen Verhältnisse durch Vertrag (Ehevertrag) regeln, insbesondere auch nach der Eingehung der Ehe den Güterstand aufheben oder ändern. Zwischen den Ehegatten ausgeglichen werden alle von ihnen in der Ehezeit begründeten oder aufrechterhaltenen Rechte, Anwartschaffen oder bloße Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters oder Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. Was bedeutet Versorgungsausgleich? Einer der geschiedenen Eheleute muß das 55. Ansprüche aus allen anderen Versorgungen insbesondere der betrieblichen Altersversorgung. Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beamtenversorgung: dem öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich und - dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich mit der möglichen Folge eines verlängerten schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs. Der berechtigte überlebende Ex-Ehegatte muß entweder Rentner oder erwerbsunfähig sein oder das 65. Der verpflichtete Ex-Ehegatte muß die schuldrechtlich auszugleichende Rente beziehen - Der berechtigte Ex-Ehegatte muß entweder selbst Rentenbezieher oder erwerbsunfähig sein oder das 65. |
|
Altersversorgung: Versorgungsausgleich findet nicht statt |
Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Aber auch bei kinderlosen Ehepaaren und Doppelverdienerehen ist der Versorgungsausgleich durch das Familiengericht durchzuführen. Abhängig Beschäftigte zahlen monatliche Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Absatz 1 findet keine Anwendung in den Fällen des § 1587f Nummer 5 in Verbindung mit § 1587b Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Absatz 1 findet keine Anwendung, wenn die für das auszugleichende Anrecht maßgebende Regelung in dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch nach Absatz 1 bei dem Versorgungsträger geltend gemacht wird,1. Abweichend vom Zugewinnausgleichsverfahren (siehe dort) ist die Ehezeit, die Zeit vom 1. Achtung: § 1408 Ehevertrag, Vertragsfreiheit
Die Ehegatten können ihre güterrechtlichen Verhältnisse
durch Vertrag (Ehevertrag) regeln, insbesondere auch nach der Eingehung
der Ehe den Güterstand aufheben oder ändern. § 1414 Eintritt
der Gütertrennung Schließen die Ehegatten den gesetzlichen
Güterstand aus oder heben sie ihn auf, so tritt Gütertrennung
ein, falls sich nicht aus dem Ehevertrag etwas anderes ergibt. §
1587 c Beschränkung oder Wegfall des Ausgleichs Ein Versorgungsausgleich
findet nicht statt, soweit die Inanspruchnahme des Verpflichteten unter
Berücksichtigung der beiderseitigen Verhältnisse, insbesondere
des beiderseitigen Vermögenserwerbs während der Ehe oder im
Zusammenhang mit der Scheidung, grob unbillig wäre; hierbei dürfen
Umstände nicht allein deshalb berücksichtigt werden, weil sie
zum Scheitern der Ehe geführt haben; soweit der Berechtigte in Erwartung
der Scheidung oder nach der Scheidung durch Handeln oder Unterlassen bewirkt
hat, dass ihm zustehende Anwartschaften oder Aussichten auf eine Versorgung,
die nach § 1587 Absatz 1 auszugleichen wären, nicht entstanden
oder entfallen sind; soweit der Berechtigte während der Ehe längere
Zeit hindurch seine Pflicht, zum Familienunterhalt beizutragen, gröblich
verletzt hat. § 1587 a Ausgleichsanspruch Ausgleichspflichtig ist
der Ehegatte mit den werthöheren Anwartschaften oder Aussichten auf
eine auszugleichende Versorgung. § 1587 Auszugleichende Versorgungsanrechte
Zwischen den geschiedenen Ehegatten findet ein Versorgungsausgleich statt,
soweit für sie oder einen von ihnen in der Ehezeit Anwartschaften
oder Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters oder verminderte Erwerbsfähigkeit
der in § 1587a Absatz 2 genannten Art begründet oder aufrechterhalten
worden sind. § 1587 BGB sieht nun vor, dass diese unterschiedlichen
Anwartschaften bei einer Scheidung ausgeglichen werden ( Versorgungsausgleich
). |
| Alle großen Unternehmen und etliche kleinere Betriebe zahlen eine betriebliche Altersversorgung. Allein davon kann im vorliegenden Fall keine Rede sein. Allerdings können die Ehegatten durch Ehevertrag den Versorgungsausgleich ganz oder teilweise ausschließen. Alles, was mit der Scheidung zusammenhängt, also auch der Versorgungsausgleich, wird beim Familiengericht, einer besonderen Abteilung des Amtsgerichts, durchgeführt. Allgemeine Bewertung Bei Renten oder Rentenanwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung, die den gesetzlichen Anpassungen unterlie gen, ist zum Ende der Ehezeit zunächst eine fiktive Vollrente wegen Alters zu berechnen, aus der dann der ehezeitbezogene Anteil ermittelt wird. Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich im Ehevertrag ausschließen? Als Beamter hat man Anspruch auf die Beamtenversorgung. Als Ehezeit gilt die Zeit vom ersten Tag des Monats, in dem die Ehe geschlossen worden ist, bis zum letzten Tag des Monats, der dem Beginn des gerichtlichen Söheidungsverfahrens vorausgeht. Als wesentlich kann die Abweichung angesehen werden, wenn sie mindestens 10 Prozent des Wertes aller übertragenen und begründeten Anrechte und 0,5 Prozent der am Ende der Ehezeit geltenden monatlichen Bezugsgröße (1996: Also: Am 20 September 1989 wurde dieser Scheidungsantrag erneut dem Prozeßvertreter der Ehefrau übermittelt. Andere vertreten, dass ein Ausschluss bei Ehezeiten von bis zu sechs Monaten in Betracht kommt. Andere, zum Beispiel Selbständige, haben ( zusätzlich) eine private Altersvorsorge, zum Beispiel in Form von privaten Rentenversicherungen. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Angleichungsdynamische Anrechte minderer Art sind in den neuen Bundesländern erworbene Anrechte, deren Wert bis zur Einkommensangleichung stärker steigt als der Wert entsprechender Anrechte in den alten Bundesländern, aber in geringerem Umfang als angleichungsdynamische Anrechte (Ost). Anhand der erteilten Auskünfte ist sodann eine Bilanzierung der Anwartschaften vorzunehmen: |
|
| Bei dem Vergleich bleiben Anwartschaften
und Aussichten, die weder mit Hilfe des Vermögens noch durch Arbeit
der Ehegatten begründet oder aufrechterhalten worden sind, außer
Betracht. Bei der Bemessung des Unterhaltsanspruchs ist zu berücksichtigen,
dass bei Renten der strikte Halbteilungsgrundsatz gilt: Bei der Frau werden die 300,- Euro nicht als Einkommen mitgerechnet. Bei der neuen Entscheidung erfolgt nämlich eine gesamte Neuberechnung des Versorgungsausgleichs bei Einbeziehung aller in der Ehezeit erworbenen Anwartschaften. Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Bei der Rentenversicherung sei ein Versorgungsausgleich zu beantragen. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Bei der Wertberechnung sind die in einer Versorgung, Rente oder Leistung enthaltenen Zuschläge, die nur auf Grund einer bestehenden Ehe gewährt werden, sowie Kinderzuschläge und ähnliche familienbezogene Bestandteile auszuscheiden. Beispiel In einem uns vorliegenden Beispielsfall wurden beim öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich entsprechend der Entscheidung des Familiengerichts aufgrund einer bestehenden Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes Rentenanwartschaften in Höhe von DM 157,50 ausgeglichen. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Beziehen beide (Ex-)Ehegatten nur Altersrente, so ist die Berechnung des Unterhalts im Grundsatz einfach: Bezieht eine Frau nur eine kleine Altersrente, so kann ihr wesentlich jüngerer Ex-Ehemann bei einer Scheidung keinen Versorgungsausgleich beanspruchen. |
|
| + 668 EUR + 135 EUR + 74 EUR
neuer Ausgleichsbetrag 204,99 EUR Ab Beginn des Ruhestandes wird das Ruhegehalt
um den bis dahin fortgeschriebenen Ausgleichsbetrag gekürzt. §
1 VAHRG Sind im Versorgungsausgleich andere als die in § 1587b Absatz
1 und 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs genannten Anrechte auszugleichen,
so gelten an Stelle des § 1587b Absatz 3 Satz 1 des Bürgerlichen
Gesetzbuchs die nachfolgenden Bestimmungen. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich § 10 a VAHRG wurde durch das Gesetz über weitere Maßnahmen auf dem Gebiet des Versorgungsausgleichs vom 8 Dezember 1986 (BG I, 2317) eingeführt. § 10 VAHRGIn den Fällen des § 1 Absatz 3 gelten die §§ 4 bis 9 sinngemäß. § 10a VAHRG Das Familiengericht ändert auf Antrag seine Entscheidung entsprechend ab, wenn1. § 10d VAHRGBis zum wirksamen Abschluss eines Verfahrens über den Versorgungsausgleich ist der Versorgungsträger verpflichtet, Zahlungen an den Versorgungsberechtigten zu unterlassen, die auf die Höhe eines in den Versorgungsausgleich einzubeziehenden Anrechts Einfluss haben können. |
|
| § 1587d des Bürgerlichen
Gesetzbuchs gilt zu Gunsten des Berechtigten entsprechend. § 5 VAHRG
Solange der Berechtigte aus dem im Versorgungsausgleich erworbenen Anrecht
keine Rente erhalten kann und er gegen den Verpflichteten einen Anspruch
auf Unterhalt hat oder nur deshalb nicht hat, weil der Verpflichtete zur
Unterhaltsleistung wegen der auf dem Versorgungsausgleich beruhenden Kürzung
seiner Versorgung außer Stande ist, wird die Versorgung des Verpflichteten
nicht auf Grund des Versorgungsausgleichs gekürzt. § 6 VAHRGSind
Nachzahlungen zu leisten, so erfolgen sie in den Fällen des §
5 an den Verpflichteten und an den Berechtigten je zur Hälfte. § 7 VAHRGSind auf Grund des Versorgungsausgleichs für den Berechtigten Beiträge zu einer gesetzlichen Rentenversicherung geleistet worden, sind dem Leistenden vom Rentenversicherungsträger die Beiträge unter Anrechnung der gewährten Leistungen zurückzuzahlen, wenn feststeht, dass aus dem durch die Beitragszahlungen begründeten Anrecht keine höheren als die in § 4 Absatz 2 genannten Leistungen zu gewähren sind. § 8 VAHRGEin zur Abwendung der Kürzung gezahlter Kapitalbetrag ist unter Anrechnung der gewährten Leistung zurückzuzahlen, wenn feststeht, dass aus dem im Versorgungsausgleich erworbenen Anrecht keine höheren als die in § 4 Absatz 2 genannten Leistungen zu gewähren sind. § 9 VAHRG Über Maßnahmen nach §§ 4 bis 8 entscheidet der Leistungsträger auf Antrag. §§ 1587 ff. 1 1987 hat das Familiengericht seine rechtskräftig gewordenen Entscheidungen auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen abzuändern. 10 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR geschlossen wurden und heute geschieden werden sollen. |
Grund des Versorgungsausgleichs für den Berechtigten |
| § 11 VAHRG Entscheidet nach diesem Gesetz das Familiengericht, so gelten die verfahrensrechtlichen Vorschriften über den Versorgungsausgleich entsprechend, soweit sie nicht unmittelbar anzuwenden sind. § 127 a ist entsprechend anzuwenden. § 1587 Absatz 2 BGB von siebzehn Monaten sowie einem ehelichen Zusammenleben von sechs Monaten ist der Ausschluss des Versorgungsausgleichs nicht gerechtfertigt. § 1587 BGB sieht nun vor, dass diese Anwartschaften bei einer Scheidung ausgeglichen werden ( Versorgungsausgleich ). | |
| Versicherte können diesen
Kontenklärungsantrag sowie Ausfüllhilfen auf der Homepage der
BfA downloaden unter www. Buchstabe a Satz 2 ist anzuwenden. Da bei Durchführung
der Realteilung der Betriebsrentenanteil der Ag. Da der Versorgungsausgleich
den Disposition der Parteien weitgehend entzogen ist, geht die Durchführung
des Versorgungsausgleich meist unstreitig vonstatten. Ehe > Ehevertrag > Ausgleich der Rente (Rentenansprüche) bei Trennung Da die Eheleute sich Kinder gewünscht und eine Hausfrauenehe geplant hatten, war schon damals klar, daß die Frau im Gegensatz zum Mann während der Ehe keine Versorgungsanwartschaften erwerben würde. Da dies nicht immer ganz einfach ist, sollte man sich hierfür an seinen Rechtsanwalt wenden. Da dieser Betrag den ermittelten Ehezeitanteil der statischen Mindestversorgungsrente von 336,21 DM übersteige, sei er in den Versorgungsausgleich einzustellen. Da ein Ehepartner, der während der Ehe nicht erwerbstätig ist, sondern den Haushalt führt oder für einen bestimmten Zeitraum die Erziehung der Kinder übernimmt, keine oder nur geringere Ansprüche auf eigenständige Alters- oder Invaliditätsversorgung erwirbt, wird durch den Versorgungsausgleich für die spätere Altersversorgung versucht, diese Benachteiligung auszugleichen. Da es grob unbillig wäre, dem Mann auch noch die Hälfte der von seiner Frau während der Ehe erworbenen Rentenansprüche zu übertragen, findet kein Versorgungsausgleich statt. Familienrecht > Scheidung > Unterhalt und Versorgungsausgleich Das AG - FamG - schied durch Verbundurteil die Ehe der Parteien, regelte den Versorgungsausgleich und verurteilte den Ehemann zur Zahlung nachehelichen Unterhalts sowie eines Zugewinnausgleichsbetrags von 68793,50 DM. Dem berechtigten Ehegatten steht als Ausgleich die Hälfte des Wertunterschieds zu. Dem Ehemann, der infolgedessen während der Ehezeit keinerlei Versorgungsanwartschaften erworben hatte, stand danach kein Anspruch gegen seine Ehefrau auf anteilige Übertragung deren Rentenanwartschaften zu. Die Rentenanwartschaften werden verglichen und die Hälfte des Unterschiedes dem schlechter gestellten Partner überschrieben. Die Rentenversicherungsträger sind an die Werte gebunden. Die Versorgung nach diesem Gesetz ist als dynamisch anzusehen. Die Versorgungsanwartschaft wird zur Hälfte in der Form des Quasi-Splittings (s. Die Versorgungsanwartschaft des Ehemannes übersteigt die Renten- und Versorgungsanwartschaft der Ehefrau. Die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften werden zu gleichen Teilen aufgeteilt: Unterhaltsansprüche und Versorgungsausgleich im Ehevertrag ausschließen? Kommt der Versicherte seiner Verpflichtung zur Mitwirkung nicht nach kann das Familiengericht ein Zwangsgeld gegen ihn verhängen. |
|